Was kann ich denn mal kochen?

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Diese Frage stellt sich der Koch monatlich, wenn er sein neues Menü zusammenstellt, die Hausfrau aber täglich, bevor die hungrigen Mäuler von der Schule nach Hause kommen und sich nur in den Sessel fallen lassen.

Die Küche heutzutage ist so vielfältig, wie nie zuvor. Das liegt daran, dass wir an fast alle Produkte diese Welt in fast jedem Land kommen und zudem, dass uns doch einen modernen und weltoffenen Lebensstil viele Gerichte und Ihre Vorzüge bekannt sind.

Sind alle allergisch?

Dennoch sind aber auch die Nahrungsunzuverträglichkeiten und Sonderwünsche auf ein Maximum gestiegen. Auswahl macht Wählerisch und die Entscheidung nicht leichter, also sucht man oft externe Gründe, weswegen man ein Gericht schonmal ausschließen kann. Man sagt, man esse generell kein Seafood um alle Fische und Krustentiere schon einmal pauschal auszuschließen. Man sagt man schone die Umwelt, um generell schonmal das Beef aus Kobe in Japan oder den Hummer aus dem kanadischen Nordatlantik auszuschließen, auch wenn man eigentlich Lust draufhätte. Man sagt man esse nur grünes Zeug, um Spinat und Brüsseler Rosenkohl den Vorzug vor Bayrischem Rotkraut und Dithmarscher Weißkohl zu geben.

Fauler Vater im Sessel

Somit ist es für Mütter, Omas, andere Gastgeber und auch Köche heute schwerer denn je, eine Auswahl zu treffen, mit der jeder zufrieden ist. Während der Koch durch ein Menü noch viele Auswahlmöglichkeiten geben kann, muss die gute Mami sich etwas einfallen lassen, wo mit einem Gericht die ganze Familie zufrieden gestellt ist. Der Vater sitzt dabei in traditionellen und überholten Familienansichten nur im Sessel.
Was die Mutti macht, ist keine einfache Aufgabe und verdient Respekt. Früher hieß es einfach: es wird gegessen, was auf den Tisch kommt und wer nicht auf ist bekommt ein paar vor die Löffel.

Die meisten Personen fuhren damit besser und waren weniger wählerisch und auch generell verträglicher und eher weniger krank als heute. So ändern sich die Zeiten!